Die eigene Entwicklung

Auch wenn es keine globale Einordnung oder Richtlinie im Shibari gibt, so orientieren wir uns bezüglich Level (insbesondere für Workshops) an den folgenden Einstufungen:

  • Starter (keine Erfahrung)
  • Beginner (Anfänger)
  • Intermediate (sicher in Semi-Suspension)
  • Advanced (Suspension fähiger TK in unter 3min.)

Im Vordergrund steht aber allein die persönliche Entwicklung und Erfahrung im Seil, wobei das Rigger wie Model / Bunny im Einzelnen aber auch im Miteinander betrifft. In unserem Shibari Dōjō werden nicht nur Pattern und Bewegungen gelehrt und gefestigt, sondern auch das sich aufeinander einlassen im Seil, die non-verbale Verbindung der Fesselnden und das individuelle gemeinsame Ziel.

Grundsätzlich gilt für uns deshalb: weder Semi- noch Full-Suspension oder gar ein bestimmtes Pattern wie der TK (Takate Kote) sind Voraussetzung für eine erfüllte Fessel-Session oder allgemein gültige Bewertung der Fähigkeiten eines Riggers oder Bunnys. Die oben aufgeführte Einordnung ist daher eher als grobes Anforderungsprofil für bestimmte Workshops zu verstehen, das wir als Einordnung in der Ausschreibung mit angeben.

Die ausgewählten Übungen für verschiedene Level im Shibari Unterricht dienen hauptsächlich als Leitfaden für das Training der jeweiligen Grundlagentechniken, sodass ein zügiges und strukturiertes Lernen möglich ist.

Das Ziel ist immer dadurch das Gelernte so zu vertiefen, dass sich jeder nach und nach von den technischen Aspekten und festen Abläufen im Fesseln lösen und sich ganz auf den Raum, den man gemeinsam erschafft, einlassen kann.